"Money makes the world go around", sang schon Liza Minelli. Jeder weiß ohne Moos nix los, aber wie ist das so mit Geld innerhalb der Partnerschaft? Vertragen sich das Thema Geld und die Liebe?
Über Geld spricht man ja bekanntlich nicht, man hat es und damit basta. Und wenn man es nicht hat, nun dann schweigt man umso lieber. Das Thema Geld wird noch immer gerne tabuisiert. Alte Rollenbilder sind nach wie vor aktiv und unterwandern damit schleichend so manche Liebe. Neben den typisch männlichen du weiblichen Rollenbildern kommen auch noch ganz individuelle, Emotionen hinzu.


Wenn wir´s mal ganz simpel aufzeichnen, dann gibt’s einerseits jene Menschen die mit Dagobert Duck verwandt zu sein scheinen und sich, unabhängig ihres Kontostandes, schwer tun sich von ihrer Marie zu trennen. Auf der anderen Seite der Extreme befinden sich all jene, die im Theaterstück „Der Verschwender“ die Hauptrolle übernehmen könnten, sie sehen Geld als Mittel zum Zweck und geben es lieber aus, als zu viel davon zu horten. Und dazwischen gibt es eine Menge Mischformen aus Onkel/ Tante Dagobert und dem/ der VerschwenderIn.
Wie kann man aber nun in den heimischen vier Wänden das Konfliktpotential niedrig halten?

1.    Vereinbarungen, Vereinbarungen, Vereinbarungen – das oberste Credo. Dazu gilt es, sich mit den eigenen Bedürfnissen und denen des Partners auseinanderzusetzen und herauszufinden, wo und wie die Wertigkeiten gelagert.

2.    Zur Kostenaufteilung hat sich bisher die sogenannte Prozentrechnung bewährt. Da selten beide das gleiche Einkommen haben, empfiehlt sich, die Fixkosten so aufzuschlüsseln, dass im prozentuellen Verhältnis zum Einkommen berechnet wird.

3.    3 Konten bzw. 3 Töpfe. Jeder einen Topf für sich und einen gemeinsamen, der nach der Prozentrechnung „gefüttert“ wird für die allgemeinen, gemeinschaftlichen Ausgaben.

4.    Größere Ausgaben immer miteinander absprechen. Manchmal ist die Wertigkeit unterschiedlich gelagert, wo der eine lieber das Heim investiert, sitzt beim anderen das Geld lockerer bei Vergnügungen und/oder Reisen. Die Bedürfnisse wollen wahrgenommen werden, darum ist der regelmäßige Austausch wichtig.

5.    Finden Sie Kompromisse und entscheiden Sie gemeinsam. Was ist mir wichtig? Was ist dir wichtig? Mit welcher Lösung können wir BEIDE leben. Es geht nicht immer darum, seinen Willen durchzusetzen. Das dauert vielleicht manchmal länger, bis man zu einer Lösung kommt, aber es lohnt sich, da eine Einigung erzielt wurde.

6.    Den goldenen Mittelweg suchen…. Ein bisschen sparen, ein bisschen vernünftig investieren, ein bisschen feiern….

….Money makes the world go round.

 
Text: Beate Janota
Bild: jr_casas/fotolia.com

 

 

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